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Konzert Berichte

Marty Hall/Eddie Turner im Reigen 22.3.07

So wird es richtig gemacht!
Konzert-Aufzeichnungen sichten und die qualitativ hochwertigen Sachen als Eigenproduktion unters Fan-Volk bringen.
Davon gibt es nicht wenige, wenn man sich die über den Erdball verteilten gelben Fan-Pünktchen auf Turners MySpace-Seite anschaut. Einige Antons sind etwas verpeilt, weil sie in den Ozeanen und Meeren dieser Welt gelandet sind. Tja, das ist so etwas mit der Koordinaten-Spielerei und der Erdkunde-Unterricht hat da bestimmt nicht versagt.
Irgendeiner dieser Landeier-gelben Punkte im Ballungsraum Europa bin ich.

Eddie Turner belässt die Live-Alben in einem gewissen Sonderstatus:
Käuflich erwerben kann man diese Platten wirklich nur bei Konzerten und die Nachfrage war nicht nur bei der letzten Tour sehr groß, als es das Premiere-Album Live At The Triple Door gab.

Wie der neugierige RockTimes-Leser erfahren kann, ist ein Turner-Konzert eh immer eine verschärft gute Angelegenheit und Enttäuschung riecht anders.
Für die vielen kleinen gelben Punkte und besonders die um Rhede wird es eine Freude sein, sich irgendwann diese CD an Land zu ziehen. Die Verpeilten im Ozean rudern ja noch, um festen Boden unter die Füße zu bekommen.
Mit einem Track-Vergleich zur Erstausgabe hat Eddie wohl gerechnet. Und da sieht es bei der Song-Auswahl sehr gut für ihn aus, denn nur drei Nummern haben Doppelgänger auf der ersten Live-CD. "Rock Me Baby", "Ask Myself Why" sowie "Help The Poor". Kennen wir schon, oder?
Es ist so einfach... Mit dem Finger an der Skip-Taste lässt sich Laser-mäßig im Player einiges regeln. Die ersten drei Nummern sind ja einfach wegzuswitschen. Was sind schon 26 Minuten bei einer Spielzeit von insgesamt fast 74.
Schließlich sind wir bei einem Konzert und da trifft man, gerade im New Orleans auf den einen oder anderen Bekannten... Smalltalk, Thekengang.... Nein, auch das Song-Trio zu Anfang ist verschreibungspflichtig und gehört dazu, wie die Butter aufs Brot.

Dafür gibt es dann mit "I Smell Smoke" (auf keinem Studio-Album zu haben) Gitarren-orgiastisches auf die Lauscher. Eddie lässt die Saiten glühen und dann folgt, worauf so mancher bei seinen Konzerten wartet: Das Jimi Hendrix-Ding "Wind Cries Mary". Ein Ton für die Ewigkeit aus Turners Gitarre…Trujillo pumpt ein neues Muster aus den Tiefen der Erde und das dient als Umsteiger für eine beängstigend gute Version von "Dangerous". Ganz langsam pellt sich das Monster aus seiner schützenden Schale… Keyboards, Bass, Drums und Gitarre sind auf einem gefährlichen Pfad, nicht unweit eines steilen Abgrunds und abermals gibt es kein Entrinnen. Dann erkennt man dieses Wesen, der Finstnis entsprungen und weiß, warum Turner auch der 'Devilboy' genannt wird.
Solche 'Momente' des Blues sind schweißtreibende Angelegenheiten. Andy Nevala und Turner streiten am Ende um die Pole-Position und letztendlich ist es ein Wettkampf ohne Sieger.

Eine weitere Unbekannte folgt: Das groovende "Talk To Your Daughter" mit slapping Trujillo und einem Hammond-Sound spielenden Tastenmann. Die elfminütige Aufforderung mit der Tochter zu sprechen, erfüllt das New Orleans-Publikum. Welch eine Stimmung in dem Club. Welch ein Song… Bass'n'Drum-Groove mit aufmüpfigen Psychedelic-Pieksern aus der Gitarre und einem Nevala, der in den Siebzigerjahren stecken geblieben ist. Auch hier dürfen die Gitarren-'Selbstgespräche' des Protagonisten nicht fehlen, während die Band-Mitglieder sauber weiter grooven.

Turner offenbart eine gigantische Blues-Bandbreite, ist live einfach eine ganz starke Hausnummer und ein Überzeugungs-Täter.
Nach "Live At The Triple Door" ist "Live At The New Orleans Rhede" ein weiteres hochklassiges Dokument in Sachen Blues. Der kleine Tippfehler-Teufel auf dem Cover (Rheme statt Rhede) sei ihm verziehen.

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