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Eddie Turner / 28.11.2008, Café De Weegbrug, Roermond (NL)

Café De Weegbrug Eddie Turner
Café De Weegbrug, Roermond (NL)
28. November 2008
Stil: Blues Rock


Artikel vom 02.12.2008


Joachim 'Joe' Brookes
Eddie TurnerEine Herbst-Tour zu einer CD, die es noch nicht gibt, die dann auch noch den Titel "Miracles & Demons" haben wird. Das Album ist fertig und wartet auf den Startschuss.
Über den Fakt, dass die Platte noch nicht auf dem Markt ist, reagiert der Saiten-Zauberer genervt. In seinem aktuellen Set befanden sich bereits einige neue Stücke und einen kündigte er dem zahlreich erschienen Publikum mit »… from a CD that will never be released« an. Deutlich war der bissige Unterton in seiner Stimme zu spüren.
Eddie TurnerDafür hatte der 'Devilboy' gleich zwei Überraschungen in seinen CD-Kisten.
Turner setzt seine Official-Bootleg-Serie fort, die im vergangenen Jahr mit Live At The Triple Door begann. In der Chronologie der Konzerte dokumentiert die zweite Platte seinen Auftritt im New Orleans (Rhede, 2007) und Nummer drei titelt: "Live At The Heritage Blues Festival October 2008". Aktueller geht es wohl nicht.
Beide Alben werden in Kürze vorgestellt.
Auf dieser Tour destillierte der Amerikaner seinen Blues auf das Grundgerüst: Nachdem er mit Andy Nevala und Kenny Passarelli schon zwei Keyboarder auf der Bühne hatte und sich im Herbst 2007 den Jazz-orientierten Tastenmann Nevala zur Seite setzte, war man jetzt in Trio-Besetzung unterwegs.
Eddie TurnerWie bisher war der Bassist Jimmy Trujillo dabei. Eine feste Größe im Turner-12-Takter. Als neuer Schlagzeuger nahm Recard 'Scotty' Rivera hinter den Trommeln und Becken Platz.
Die Simplifizierung des Blues lag in wenigen Tönen, die dem Zuschauer unter die Haut gingen und somit den Kreislauf ordentlich auf Touren brachten. In diesem Metier entpuppte sich Turner wieder einmal als Könner.
Gewaltige Klangobjekte standen neben den kleinen, aber so intensiven Membranschwingungen des Verstärker-Lautsprechers.
Seine blaue Fender Stratocaster steht für Bottleneck. Das Ringfinger-schmückende Metallröhrchen war dieses Mal aus Glas und Turner zauberte ständig einen bluesigen Joker aus dem Ärmel, dem selbst so einen gestandenen oft in sich gekehrtenTrujillo die Augen öffnete.
Eddie TurnerIn Turners Metagalaxis werden Zeit- und Tempolimits außer Kraft gesetzt. Seine improvisatorische Freiheit nahmen sehr viel Raum ein. Für den Konzert-Neuling ebenso umwerfend, wie für Besucher, die den Protagonisten nicht das erste Mal erlebten. Ohne Keyboarder förderte Turner Spektakläres zu Tage. Das verhallende Echo seiner Gitarre benutzt er, um mit seinen eigenen Sounds zu spielen. Autohypnotisch versetzt er sich in Trance-artige Zustände und der Beobachter sah nicht wenige Besucher mit geschlossenen Auge genießen. Der Blues-Erkennungsdienst wurde vor eine schwere Aufgabe gestellt. Die Fingerabdrücke mancher Songs waren oftmals nur Beiwerk einer brillanten Spielerei des erfahrenen Gitarristen: "Dangerous".
Mit einem Lächeln bedankten sich die Anwesenden, wenn Turner das Buch der Zitate öffnete.
Sein selbstbekennendes "I'm A Man, I'm A Man" stand auf einer Ebene mit dem neuen "Mr. Blues". Windy City-Rhythmik trifft auf Psycho-Gitarre.
Der Bassist bedient nicht umsonst einen 6-saitigen Tieftöner. Trujillo wurde zum Rhythmus-Gitarristen und Rivera mauserte sich zum ultimativen Groove-Mann an Fellen und Becken. Ergänzend war er ein bestens aufgelegter Backing-Sänger. Sein Drum-Solo stand unter dem Motto: 'beam me up Scotty'…
Eddie TurnerSollte Eddie jemals auch nur einen Gedanken daran verschwenden, sein "Privileged Life" aus der Setlist zu streichen, macht er sich zumindest eine Person zum Gegner.
Die Ansammlung von Kompositionen für die Konzerte ist im Umbruch. Ein "Gangster Of Love" wurde überführt und dafür gab es andere Stücke. Natürlich versäumte man nicht, aus den Tagebüchern zu zitieren und die Anwesenden mit bereits erwähntem "Mr. Blues" in einen Chicagoer Club zu entführen.
Dazu eine Anmerkung am Rande: Dieser neue Song gehört zu den Finalisten der Independent Music Awards… Ein Link von Turners Homepage führt direkt zur Abstimmungs-Seite. Der Fan ist gefordert.
Glaubhaft vertrat er die These "I'm A Good Man" und belegte abermals, dass der Blues einerseits exorbitant rocken konnte, andererseits immer wieder gut war für einen Hauch von Hendrix' "… Mary". Mit einem Song fügte er seinem Blues & More ein weiteres Kapitel hinzu: "Walkin' Blues" war angesagte Rock'n'Roll-Time in der Weegbrug.
Der Gig war jeden Cent Eintrittsgeld wert und es wurde mit Zins und Zinseszins zurück gezahlt.
Mit einem Knüller geht diese Tour zuende: Am 30.11.2008 wird Eddie Turner Support für das luxemburger Konzert von Solomon Burke sein.
Eddie Turner ist ein Phänomen und getreu dem Titel der noch nicht erschienen CD kommt es zu übernatürlichen Konzert-Ereignissen und dass er ein Teufelskerl ist, wurde schon vielfach unter Beweis gestellt.
Wir bedanken uns bei Willi Zscharnack von Bluestrain für die problemlose Akkreditierung.
Line-up:
Eddie Turner (guitars, vocals)
Jimmy Trujillo (bass)
Recard 'Scotty' Rivera (drums)

 

 


 

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